Zu Besuch beim Studienstart in Heidelberg

Michael Adams stellte den frischgebackenen Studierenden die Arbeit des Verbands, insbesondere auch die Arbeit des Jungen Physios Deutschland-Teams, das die Belange der Schüler*innen, Studierenden und Berufstarter*innen vertritt, vor.
„Mich hat es sehr gefreut, wie interessiert und engagiert die neuen Studierenden waren“, berichtete Adams nach seinem Vortrag. „Über unsere berufspolitischen Ziele, wie die Novellierung des Berufsgesetzes, oder eben auch über Vergütung konnten wir uns austauschen und ich konnte einige Fragen beantworten.“
Der Studiengang ist auf sieben Semester angelegt und umfasst Module zu wissenschaftlicher Theorie oder klinischer Diagnostik. Inhalte wie Biomechanik, Schmerztherapie, Palliativbehandlung und medizinische Trainingslehre vermitteln physiotherapeutische Grundlagen. Die Studierenden erwerben sowohl die Berufszulassung als Physiotherapeut*in als auch den akademischen Grad „Bachelor of Science“.
Eine Studentin erzählt: So ist ein Physiotherapiewissenschaftsstudium an der Universität Heidelberg!
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Physio Deutschland begrüßt den Fortschritt der Akademisierung, fordert jedoch langfristig eine bundesweite, flächendeckende akademische Ausbildung mit hohem Praxisanteil für die Physiotherapie – über eine Übergangszeit von zehn bis fünfzehn Jahren. Der Weltverband World Physiotherapy und das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ unterstützen diese Forderung. Es gibt Hinweise, dass im November ein Entwurf des Berufsgesetzes kommen soll - wir bleiben dran und berichten. Physio Deutschland steht hierzu im Dialog mit dem Bundesgesundheitsministerium.