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10.03.2026 – Regionalverband Bayern

Delphi‑Umfrage zum überarbeiteten geriatrischen Schmerzinterview (GeSI) gestartet – jetzt teilnehmen!

Der Arbeitskreis Schmerz und Alter hat das etablierte geriatrische Schmerzinterview umfassend aktualisiert. Nun soll das Instrument mithilfe eines Delphi‑Verfahrens von Experten validiert werden – auch Physiotherapeut*innen sind ausdrücklich gefragt. Die Teilnahme ist anonym und bis zum 30. März 2026 möglich.

Validierung des neuen GeSI: Eure physiotherapeutische Expertise ist gefragt

Der Arbeitskreis Schmerz und Alter der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e. V. bittet Fachpersonen aus den therapeutischen Gesundheitsberufen um Mithilfe bei der Weiterentwicklung des geriatrischen Schmerzinterviews (GeSI). Das ursprüngliche strukturierte Schmerzinterview für geriatrische Patient*innen wurde erstmals 2001 veröffentlicht und ist seitdem in vielen Einrichtungen im Einsatz. Angesichts neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich Schmerzassessment hat der Arbeitskreis nun eine umfassende Überarbeitung vorgenommen.

   

Teilnahme: Freiwillig und anonym

Im nächsten Schritt soll das aktualisierte Interview mittels eines Delphi‑Verfahrens geprüft werden. Dazu werden euch im Online‑Fragebogen die einzelnen Items vorgestellt und ihr werdet gebeten, deren Relevanz, Verständlichkeit und Vollständigkeit einzuschätzen. Ergänzend werden Fragen zur bisherigen Anwendung erhoben. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Der Fragebogen richtet sich auch ausdrücklich an Physiotherapeut*innen, die mit älteren Patient*innen arbeiten und daher wertvolle praktische Einschätzungen einbringen können. Ein engagiertes Mitglied von Physio Deutschland, Mathias Etteldorf, unterstützt die Studie aus dem AK Schmerz und Alter heraus.

Hier geht es direkt zur Umfrage:

https://www.soscisurvey.de/geri_schmerzinterview/

Die Teilnahme ist bis zum 30. März 2026 möglich.

Die Leitung des Arbeitskreises Schmerz und Alter, Dr. Corinna Drebenstedt & Prof. Dr. Thomas Fischer, dankt allen Beteiligten herzlich für eure Unterstützung!