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01.09.2016 – Regionalverband Baden-Württemberg

DAK verschickt Fragebogen an Rehasport/Funktionstraining-Patienten

Neuerdings wurden Fälle bekannt, in denen Patienten mit einem Fragebogen der DAK in der Physiopraxis standen und fragten, wie sie die dort gestellten drei Fragen beantworten sollen.
Folgende Fragen sollen Patienten mit einer Verordnung Rehasport/Funktionstraining beantworten: 1. „Warum ist Ihrer Meinung nach für die Durch-/Weiterführung des Rehabilitationssports/Funktionstrainings weiterhin eine regelmäßige Kontrolle und Überwachung durch den Übungsleiter/Therapeuten erforderlich?“ 2. „Welche Ziele sollen Ihrer Einschätzung nach (…) erreicht werden?“ und 3. „Nennen Sie uns bitte die Gründe, warum die ursprünglich vom Arzt formulierten Ziele im bisherigen Verordnungsrahmen noch nicht erreicht werden konnten.“ „Im Grunde ist es eine Frechheit, den Patienten und nicht etwa dem verordnenden Arzt diese Fragen zu stellen“, so Michael N. Preibsch, Vorstandsvorsitzender in unserem Landesverband von PHYSIO-DEUTSCHLAND. „Sollten Ihre Patienten mit diesem Fragebogen zu Ihnen kommen, fragen Sie doch einmal gezielt nach, ob die Rehasportverordnung nicht vielleicht dem Umstand geschuldet ist, dass sich der Arzt die Kosten für eine Heilmittelbehandlung Physiotherapie sparen wollte. Und wenn dem so ist, dann wäre das doch eine gute Antwort für die Fragen!“