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07.03.2019

Fachliche Anpassungen an der Liste der besonderen Verordnungsbedarfe

Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben am 14. Februar einige fachliche Anpassungen an der Liste der besonderen Verordnungsbedarfe beschlossen. Die Änderungen gelten rückwirkend zum 01. Januar 2019.

Die Liste der besonderen Verordnungsbedarfe enthält Diagnosen für Heilmittel, deren Kosten bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung aus dem Budget des Arztes gerechnet werden. Aufgrund der jährlichen Aktualisierung der ICD-10-Codes waren fachliche Anpassungen an der Liste erforderlich. Relevant für Physiotherapeuten sind folgende Änderungen:

  • Das CRPS-Syndrom – „Regional Pain Syndrom“ (unter M89.0 – Neurodystrophie auf S. 6 in der Liste der besonderen Verordnungsbedarfe) wird nun über die ICD-10-Codes G90.5-, G90.6- und G90.7- verschlüsselt. Der bisherige ICD-10-Code M89.0 wird aber bis zur nächsten Aktualisierung der Liste beibehalten.

  • Bei den geriatrischen Syndromen R26.0 (Ataktischer Gang), R26.1 (Paretischer Gang), R26.2 (Gehbeschwerden andernorts nicht klassifiziert) und R29.6 (Sturzneigung, andernorts nicht klassifiziert) wurden die bisherigen Indikationsschlüssel SO3, WS2 und EX2 um den Indikationsschlüssel EX3 ergänzt. Zu finden sind diese Diagnosen auf S. 9 in der Liste der besonderen Verordnungsbedarfe.

Zur Änderungsvereinbarung des GKV-Spitzenverbandes und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gelangen Sie hier.

Die aktuelle Liste der besonderen Verordnungsbedarfe finden Sie hier.